Klinikum der Universität - 93042 REGENSBURG
Prof. Dr. med.
T.H. Loew  -  Klinik  und  Poliklinik  für  Innere  Medizin  II
Dr.med. Peter Leiberich, Tel. 0941/9447240, Tel. 08571/985401, Fax 0941/944-7377

E-Mail peterleiberich.medhungrig@freenet.de

 

Schwerpunkt Psychosomatik
Prof Dr.med. Thomas Loew/ Dr.med Peter Leiberich
Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II
(Kardiologie, Nephrologie, Pneumologie, Psychosomatische Medizin, Internistische Intensivmedizin)

Direktor: Universitätsprofessor Dr. med. G. Riegger

 
 

 

 

   
 

Aufklärung für Teilnehmer an unserer erneuten Befragung zur Körperwelten-Ausstellung 

Sehr geehrte Besucherin der Ausstellung Körperwelten, sehr geehrter Besucher,

Sie haben vor ca. zwei Jahren die Ausstellung "Körperwelten - die Faszination des Echten" besucht. Im Anschluss an Ihren Besuch waren Sie auch bereit, an einer Befragung auf Papier oder im Internet zu Ihren Eindrücken, Meinungen, zu Ihrer Befindlichkeit und zu Ihren Ansichten über Sterben und Tod teilzunehmen. Einige wichtige Ergebnisse dieser Befragung finden Sie unter www.forschen.org oder bei schriftlicher Aussendung auf beiliegendem Blatt.
Leider sind die Ergebnisse der ersten Befragung noch nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften erschienen, sie sind aber zur Publikation eingereicht und die entsprechenden Manuskripte befinden sich derzeit in der Überarbeitung.

Sie waren bei der Erstbefragung auch bereit, bei einer Nachbefragung mitzumachen. Wir wissen, dass wir gegenüber unserer ursprünglichen Ankündigung (geplant nach ca. 12 Monaten) nun erheblich später erneut um Ihre Mitarbeit bitten. Wir halten dennoch die Nachbefragung für wichtig und sinnvoll, unter dem Aspekt, welchen Beitrag die Ausstellung zur Gesundheitsaufklärung und zu einer angemessenen Krankheitsprävention beitragen kann, sogar für entscheidend. Dies hat uns auch die Diskussion mit unseren Gutachtern nachhaltig verdeutlicht, die immer wieder die Frage gestellt haben, was ist die praktische Botschaft und die Konsequenz außer dass die meisten Besucher die Ausstellung ganz interessant fanden. Auch die zum Teil polarisierte öffentliche Diskussion über die Art von Prof. Dr. von Hagens, anatomische und gesundheitsbezogene Grundkenntnisse mit Exponaten plastinierter Toter zu vermitteln, ist heftig weitergegangen.

Sie benötigen ca. 15 bis 25 Minuten für das Ausfüllen. Das ist aufwändig, aber Sie helfen uns damit sehr. Die wichtigsten Ergebnisse der Erstbefragung können Sie in einem zusammenfassenden Artikel nachlesen, den wir ins Internet geladen haben. (Format: pdf, 126kB).

Eine Reihe von Fragen sind mit der Erstbefragung identisch, damit wir eine direkte Vergleichsmöglichkeit haben. Andere Fragen z.B. über Ihr aktuelles Gesundheitsverhalten sind hinzugekommen.

Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Internet-Befragung oder senden uns den Fragebogen auf Papier im Freikuvert an unsere Abteilungsadresse. Bitte lassen Sie keine Frage aus, selbst wenn Sie sich einmal nicht optimal entscheiden können oder Ihre Erinnerung etwas verblasst sein sollte.

Zur rechtlichen Absicherung weisen wir vorsorglich daraufhin, dass die Teilnahme an der Befragung selbstverständlich völlig freiwillig ist, jederzeit abgebrochen werden kann und Ihnen aus einer Nichtteilnahme keine Nachteile entstehen. Papierausfüller senden den Bogen bitte im beiliegenden Freikuvert an uns zurück; wenn Sie damals auf Papier ausgefüllt haben und jetzt sich lieber über das Internet beteiligen, können Sie das selbstverständlich tun. Im Internet klicken Sie bitte die entsprechenden Antworten an; nach Abschluss des Ausfüllens vergessen Sie bitte das Abschicken mit Hilfe des Absenden-Buttons nicht.

Schädliche Wirkungen von Testungen mit Fragebögen sind normalerweise nicht zu erwarten. Sie sollten aber bedenken, dass man in seltenen Fällen durch die Beschäftigung mit Fragebögen aufgrund eigener Betroffenheit in ein persönliches Ungleichgewicht z.B. in Form vermehrten Grübelns oder depressiver Stimmung gelangen kann. In einem solchen Fall sollten Sie darüber mit vertrauten Personen, Hausarzt oder Mitarbeitern dieser Studie sprechen.

Haben Sie vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit,

mit freundlichen Grüßen,

Prof. Dr. Thomas Loew                         Dr. Peter Leiberich

 

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